Wohngruppe 7plus

Die Wohngruppe 7plus

Die Wohngruppe 7plus besteht seit 2009 als feste Gruppe. Wir sind zwischen 63 und 71 Jahre alt. Wir planen ein gleichberechtigtes Zusammenwohnen, unabhängig von der sozialen und kulturellen Herkunft sowie von der finanziellen Situation. Wir streben an, solange wie möglich und weitgehend selbstbestimmt in unseren eigenen Wohnungen zu leben, um der gesellschaftlichen Vereinsamung im Alter entgegen zu wirken.

Unser Ziel ist es, durch Toleranz, Achtsamkeit, konstruktive Konfliktbearbeitung, gegen­seitige Hilfe und Solidarität ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander zu leben. Miteinander wohnen heißt für uns, füreinander da sein, gegenseitige Wertschätzung, gegenseitige Hilfestellung und Verlässlichkeit.

Dazu werden wir uns gegenseitig helfen und stützen, aber auch gemeinsame Unter­nehmungen planen und durchführen.

Aktive Nachbarschaftshilfe

Wir streben aktive Nachbarschaftshilfe an, die sich auf den Alltag, aber auch auf die Fürsorge in besonderen Lebenslagen bezieht. Das möchten wir nicht nur auf unsere Gruppe beschränken, sondern auch das Quartier mit einbeziehen:

  • Einkaufen, Kochen oder Backen für Menschen, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen
  • Unterstützung und Begleitung bei Behördengängen oder zu Ärzt*innen
  • Mittagessen für Kinder kochen, deren Eltern nicht zu Hause sind
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Ansprechpartner*in zu sein für Menschen in schwierigen Lebenslagen, wie z.B. bei Krankheit

Zur Nachhaltigkeit beitragen

Wir planen als Beitrag zur Nachhaltigkeit, Dinge des alltäglichen Lebens gemeinsam anzuschaffen, zu pflegen oder zu nutzen, wie z.B.

  • regionale Lebensmittel über Gemüsekisten zu beziehen oder uns an einer „Solidarischen Landwirtschaft“ zu beteiligen
  • Bücher, CDs, DVDs, Kleidung tauschen, gegenseitig ausleihen oder einen gemeinsamen „Fundus“ zu betreiben
  • Telefon- /Internetanschluss und Zeitungen zu mehreren nutzen
  • Elektro- und Küchengeräte, Werkzeuge, Fahrrad bzw. Zweitfahrrad teilen

Über den Tellerrand gucken

Auch über unser Projekt hinaus wollen wir gemeinschaftsfördernde Kommunikation her­stellen. Wir denken dabei vor allem an persönliches Engagement im sozialen und kulturellen Bereich, zum Beispiel einen interkulturellen Mittagstisch anbieten, Hausaufgabenhilfe, Kurse aus dem Bewegungs- oder Kunstbereich durchführen, Spiele-, Lese- oder Filmabende gestalten, Tauschringe aufbauen, um voneinander zu lernen …

Kooperation

Um uns alle „unter ein Dach zu bekommen“, haben wir beschlossen, mit einer sozial eingestellten Genossenschaft zusammenzuarbeiten und uns an die Wohnungs­genossenschaft Selbsthilfe Linden gewandt. Sie baut sowohl im sozialen als auch im frei finanzierten Wohnungsbau. Gegenseitige Sympathie, Vertrauen und teils ähnliche Ziele führten dann zu einer Zusammenarbeit und der daraus resultierenden gemeinsamen Bewerbung um ein Grundstück im Wohnquartier Ohestraße.

Kontakt:


B. Felten 0511/ 661766,
7plus(a)web.de